Modul 2

Und auch hier eine kurze Erklärung womit sich hier beschäftigt wird…
Leider ist Statistik so oft ein verhasstes Thema – leider auch bei mir aber starten wir mit positiven Meinungen (:
Alle hier beschriebenen Inhalt vgl. auch Modulbeschreibung Fernuniversität Hagen)

Ziele

Dieses interdisziplinär eingesetzte Pflichtmodul vermittelt methodische Kenntnisse und Fertigkeiten, die benötigt werden, um Fragestellungen aus den Sozialwissenschaften und der Psychologie empirisch und analytisch wissenschaftlich bearbeiten zu können.

Schlüsselqualifikationen:

  • Methodenkompetenz / konzeptuelles Denken
  • Fähigkeiten zur Anwendung von Modellen
  • Fähigkeit zur kritischen Anwendung statistischer Basiskonzepte
  • Fähigkeit zur Ableitung empirisch gesicherter Entscheidungen
  • Fähigkeit zur Aufbereitung und Analyse von Daten (unter Verwendung des Statistik-Softwarepakets SPSS)

Empirische Sozialforschung

Der Kurs gibt einen Überblick über die Forschungsschritte in der quantitativen Sozialforschung und welche methodischen Probleme dabei auftreten können. Nach einigen methodologischen Klärungen geht es z.B. darum, wie man von einer Forschungsfrage zu einem Kategoriensystem für eine Beobachtung / Inhaltsanalyse oder zu einem Fragebogen kommt, um Auswahlverfahren und um Grundzüge des Messens und der deskriptiven Statistik.

Statistik I

Der im WS 2008/09 erstmals eingesetzte Kurses vermittelt methodische Kenntnisse und Fertigkeiten, die benötigt werden, um Fragestellungen aus den Politik- und Sozialwissenschaften sowie der Psychologie kritisch-reflektiert anwenden zu können. Der erste Teil des anwendungsorientierten Kurses ist der beschreibenden Statistik gewidmet (u. a. Charakterisierung empirischer Verteilungen anhand von Lage- und Streuungsparametern, Anwendung von Zusammenhangsmaßen). Auch Methoden der Datenerhebung und der Stichprobenziehung werden hier angeschnitten. Der zweite Kursteil thematisiert Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechung und der schließenden Statistik (u. a. Charakterisierung der Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Zufallsvariablen, Testen von Hypothesen). Der Lehrtext geht in knapper Form auch auf Regressionsmodelle und die Schätzung von Regressionskoeffizienten ein.

Statistik II

Der Kurs behandelt im ersten Teil ausführlich Modelle der Regressionsanalyse. Thematisiert werden hier vor allem einfache und multiple lineare Regressionsmodelle, auch solche mit kategorialer erklärender Variablen. Der zweite Kursteil ist der Varianzanalyse gewidmet. Behandelt werden hier ein- und mehrfaktorielle Versuchspläne sowie Modelle mit Messwiederholungen. In den Kurs integriert sind zahlreiche Übungsbeispiele und ausführlich gelöste Aufgaben mit vielen SPSS-Outputs. Für die Bearbeitung des Kurses ist deshalb die Verbindung zum Kurs 33208 (SPSS) wichtig, um Beispiele und Aufgaben aktiv nachvollziehen zu können und Kompetenzen zu erwerben, die im weiteren Studienverlauf (Modul 6, Bachelorarbeit u.a.) von Bedeutung sind. Videoaufzeichnungen von Repetitorien zu diesem Kurs (zu finden in der Virtuellen Universität) erleichtern den Einstieg für Studierende, denen der Umgang mit der formalisierten Darstellung zunächst ungewohnt ist.

SPSS

Sowohl in der beschreibenden als auch in der schließenden Statistik wird Computersoftware benötigt, um aufwändige statistische Auswertungen durchzuführen und die Ergebnisse zu visualisieren. Für diese Aufgaben stehen verschiedene Statistik-Softwarepakete zur Verfügung. In diesem Kurs, der zum WS 2010/11 in einer ganz neuen Fassung vorliegt, werden die Grundlagen des Arbeitens mit dem Statistik-Programm SPSS vermittelt. SPSS ist die in den Sozialwissenschaften z. Z. noch am häufigsten eingesetzte Statistik-Software. Mit ausführlichen Anleitungen zur befehls- wie zur menügesteuerten Anwendung des Programms werden die grundlegenden Funktionen von SPSS erläutert und illustriert. Die Belegung des Kurses schließt eine SPSS-Lizenz ein. Der Kurs macht auch mit der frei zugänglichen Statistiksoftware R bekannt, die eine inzwischen stark genutzte Alternative zu kommerzieller Statistiksoftware darstellt.